Syrischer Abend – Die schönen Seiten Syriens entdecken

Am Donnerstag, 6. April, trafen sich Patinnen und Paten aus dem Projekt AT HOME IN ROSTOCK zusammen mit ihren Patenfamilien und „Schützlingen“ im Treffpunkt.LESEN. Geplant war eine gemütliche Zusammenkunft mit einer kulturellen Komponente des Abends: die syrische Kultur und das syrische Essen.

Ghada Bauwat klärte in einem umfangreichen Vortrag das Publikum über die geschichtlichen Ursprünge des syrischen Reiches, seine kulturellen Besonderheiten und die Schönheit des Landes in friedlicheren Zeiten auf. Im Anschluss interviewte Dr. Jenny Hahs einen syrischen Flüchtlingen über sein aktuelles Leben in Rostock und den täglichen Herausforderungen, denen er begegnet. Sein persönliches Fazit über Rostock und sein Leben hier: „In Deutschland spüre ich eine andere Art von Freiheit, die ich bisher in meinem Leben nicht kennenlernen durfte. Das macht mein Leben hier um so vieles reicher.“

Der Abend endete mit einem syrischen Abendessen: Humus, Falafel, Schawarma und Pita waren nur ein Teil der Köstlichkeiten, die auf dem Tisch standen.

Diese Art von interkultureller Begegnung soll nun zu allen beteiligten Kulturen im Patenprojekt stattfinden. Die Hauptgruppe an Teilnehmenden sind syrische Flüchtlinge, weshalb es nur sinnvoll erschien, mit diesem Kulturraum zu beginnen. Als nächstes wird Afghanistan im Vordergrund stehen. Am 19. Mai um 16.00 Uhr treffen sich alle Interessierten des Patenprojektes zu einer Fotoprojektausstellung des Künstlers Kanishka Afshari „Afghanistan hat viele Gesichter“. An einem weiteren Tag soll ebenfalls ein kultureller Abend über Afghanistan stattfinden. So sollen nach und nach alle neuankommenden Kulturen von den Patinnen und Paten, aber auch von den anderen geflüchteten Familien kennengelernt werden.

Impressionen vom kulturellen Abend „Syrien“

Kommentare sind geschlossen.